Bataca

Aggressionstraining

Batacas

         

Regeln für den Umgang mit Batacas:

1. Möglichkeit: 

Bei dem Umgang mit Batacas sollte ein Schiedsrichter zugegen sein. Die beiden Partner für die Bataca - Schlacht nehmen Brille, Uhren usw. wegen der Verletzungsgefahr ab. Dann halten sie sich gegenseitig mit der linken Hand fest, damit sie nicht durch den Raum fliegen. Der Schiedsrichter achtet darauf, dass pro Runde höchstens 15 Sekunden mit der ganzen Kraft auf die linke Hüfte des Partners geschlagen wird. Nach der Auseinandersetzung folgt ein Körperkontakt, wobei derjenige, der den geringeren Kontakt wünscht die Intensität bestimmt.

2. Möglichkeit:

Ich habe einen Ärger mit einer anderen Person, die nicht anwesend ist. Hierbei schlage ich mit dem Bataca mit aller Kraft auf den Boden, oder Kissen oder ähnliches und schreie meine Wut unzensiert und ungeschminkt heraus.

        

Batacas 

Kosten   46,00 € Stück plus 10,00 € Versandkostenpauschale

Gewicht (390 g) <> Größe ( 50 cm ohne Griff, 60 cm inklusiv Griff)

Zu beziehen über Dagmar de Vries.   ( 04841-65247

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KARA - Karin Ahrens - Ralf Ahrens -  Husum

Aktuell

 

Umgang und Erfahrungen mit Aggression

Pädagogen und Eltern fühlen sich zunehmend aggressiven Kindern und Jugendlichen gegenüber hilfslos. Aus Ohnmacht und Hilflosigkeit wird zu alten Mitteln, wie strengere Erziehung und bessere Medikamente gegriffen, die Symptome beseitigen sollen. Angst und Aggression bleiben in der Verdrängung, doch unverstandene Angst lähmt und macht hilflos. Ungelenkte Aggression wird zur Gewalt. 
Durch die Verdrängung der „negativen" Gefühle wird gleichzeitig die Lust und Freude am Leben unterdrückt. Dies drückt sich u.a. in Antriebsarmut, bzw. unkontrollierter Gewalt aus. 
Ungelebte Lust und Freude sucht nach Ersatz und wird oft zur Sucht. Kinder und Jugendliche sind dadurch suchtgefährdet. 
Hilfen zur Konfliktbewältigung und Kommunikationstraining sind notwendige Maßnahmen um Drogenmißbrauch, Gewalt und Ängste zu vermindern. Dadurch können destruktive Auswirkungen vorgebeugt werden. 

Viele Menschen haben Angst vor ihrer Aggression. Sie verurteilen dieses Gefühl, meinen, daß es schlecht und falsch sei, und fürchten von anderen für dieses Gefühl verurteilt zu werden. (Diese Angst resultiert aus Erfahrungen, die sie in ihrer Kindheit gemacht haben.) 

Jeder hat ein Recht auf seine Aggression. Es ist wichtig, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, daß sie nicht "böse" sind, wenn sie aggressiv sind. Kinder und Jugendliche können üben, ihre Aggression angemessen auszudrücken. Nur durch eine offene Konfrontation und Unterstützung können Kinder und Jugendliche aktiv und konstruktiv etwas, an den sie aggressiv machenden Lebensumständen und Einzelsituationen ändern. 

Sie haben vielleicht auch Angst davor, daß ihre Aggression sie überwältigen könnte, wenn sie sich erstmal öffnen würden. Doch nur wenn sie ihre Aggression unterdrücken, und wenn sie sich weigern mit ihr umzugehen, gerät sie außer Kontrolle. 

Unter der Aggression liegt immer der Schmerz verborgen. Die meisten Menschen haben in ihrer Kindheit schmerzvolle Erfahrungen gemacht und haben gelernt diesen Schmerz nicht zu fühlen. Aber die Gefühle sind nicht verlorengegangen, sie leben und wirken in Leib und Seele weiter. 

Vielleicht wurde auch körperliche, sexuelle oder seelische Gewalt erlebt. Dann war nicht nur die Machtlosigkeit, des sich nicht schützen können spürbar, sondern auch, daß die Aggression nicht offen gezeigt werden durfte. Und wenn sie gezeigt wurde, folgte darauf oftmals noch weitere Mißhandlung. 

KARA - Karin Ahrens - Ralf Ahrens - Tel 04841/871402 - Husum

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