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Umgang mit Sexualität in der Familie

Sexualität ist noch immer ein Tabuthema.

Welchen Einfluß haben Eltern und Gesellschaft auf die sexuelle Entwicklung der Kinder ? Sexualerziehung Sexualerziehung ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehung. Sie hat viel mit Normen, Werte und Moral zu tun. Kinder sind in den verschiedenen Lebensphasen auf die Unterstützung von erwachsenen Bezugspersonen angewiesen um eine gesunde seelische Entwicklung durchlaufen zu können. Verbote und Einschränkungen, vor allem im Zusammenhang mit der Entdeckung des eigenen Körpers und der Sexualität können eine gesunde Entwicklung behindern und zu Störungen führen.

Adoptiv- und Pflegekinder haben bei ihrer Aufnahme in die neue Familie bereits eine eigene Geschichte. Häufig haben sie außerdem Sexualität als etwas Negatives erlebt. Dieser Erfahrungshintergrund spiegelt sich auch in ihrem Verhalten und ihrem Umgang mit Sexualität wieder. Für das Kind normale Umgangs- und Ausdrucksformen von Sexualität widersprechen dann oft den gewohnten Normen der Adoptiv- und Pflegefamilien. Deshalb werden sie oft als „auffällig" oder „abnorm" empfunden. Unsere Fortbildung soll Adoptiv- und Pflegeeltern eine Unterstützung bieten, sich adäquat und mit einer respektierenden Akzeptanz dem Thema zu nähern.

Geplant sind folgende Themen:

Das Zulassen von Zuneigung und Zärtlichkeit im täglichen Umgang Das Ermöglichen von Gesprächen über sexuelle Empfindungen und Bedürfnisse. 

Das Erkennen der eigenen und fremden Grenzen. 

Angemessener Umgang mit sexualisiertem Verhalten der Kinder.

Frühzeitige Aufklärung - nicht erst in der Pubertät.

Geschlechterrollen - haben eine Bedeutung in der Erziehung. Normen und Werte sind wandelbar.

KARA - Karin Ahrens - Ralf Ahrens - Tel 04841/871402 - Husum

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